Kräuter, Blüten, Steine, Schwingungsmittel

 

Diese Seite befasst sich mit den verschiedensten natürlichen Heilmitteln und ihren Wirkungen. Erfahrungsberichte, Tipps und Anwendungsmöglichkeiten werden hier, basierend auf eigenen Erfahrungen, veröffentlicht.

 

Inhalt dieser Seite:

Schwingungsmittel: Hintergründe und Erfahrungen, Herstellung und Anwendungsgebiete

Kräuter und ihre Wirkungen

 

 

 

Schwingungsmittel: Hintergründe und Erfahrungen

von Martina Struckhoff (C)

 

Vor einigen Jahren begann ich  Blütenessenzen anzuwenden mit dem Ziel, vor allem zunächst meine eigene Gesundheit zu erhalten! Im Laufe meiner zahlreichen  Ausbildungen und Weiterbildungen wurden mir die Bachblüten näher gebracht und ich konnte mich von den positiven Wirkungen überzeugen. So erlebte ich z.B. in einer Gruppe, nachdem jeder seine spezielle Blüte mit Hilfe der Gruppenleitung ermittelt hatte, und diese jedem in einer verdünnten Mischung ausgehändigt wurde, eine positive Veränderung jeder einzelnen Person und somit der ganzen Gruppe. Jeder der Anwesenden konnte dies eindeutig wahrnehmen!

 

Alles was ist, ist Energie

 

Jeder Stein, jede  Pflanze, jeder Mensch ist geprägt von bestimmten Schwingungen, die veränderbar sind. Und alles was war und sein wird, ist Evolution und Gottes Schöpfung. Doch auch wenn alles im Ursprung eine göttliche Energie  ist, was sich durch den Menschen als Energie manifestiert, so kann sie doch verschiedene Auswirkungen haben.  Auch jeder Gedanke, jedes Wort oder Gefühl sind Energien und können sich, wenn sie ungeklärt bleiben, letztlich als Spannungen, Störungen, Verhärtungen in Körper und Muskeln  zeigen, als auch im so genannten Ätherkörper, der eng mit dem physischen Körper verbunden ist. Grundsätzlich unterscheidet man hier zwischen grob-  und feinstofflichen Energien, zwischen festeren, materiellen  Dingen wie zum Beispiel Körper und Gegenstände und  als immateriell  kann man die Ausstrahlung und Aura des Menschen bezeichnen. Hochschwingende Energien sind generell feiner, positiver  und weniger dicht. So zeigen die Gesetze der Energie und der Ordnung an, dass es mehr gibt, als manch einer glauben mag.

Der Physische Körper ist demnach von feineren Energiekörpern umgeben, wobei die höchste Ausstrahlung am Scheitelchakra (Kopf) und die tiefste an den Füßen liegt.

Betrachtet man Gottes Schöpfung und die esoterischen Grundgesetze genauer, erkennt man auch hier eine Ordnung, die in sämtliche Bereiche des Lebens einfließt.

Und so nimmt jeder Mensch mehr oder weniger Energien auf und gibt diese wieder ab. Diese Lebensenergien fließen durch Energieleitbahnen, die aber auch verstopft, gestaut sein können. Je freier desto besser könnte man meinen, aber auch Blockaden können sinnvoll sein. Das ist notwendig und gehört zum Lebensprozess dazu. Es gibt vorübergehende Blockierungen und solche die ein Leben lang andauern und nicht immer bedeuten sie Krankheit. Einige Störungen oder Blockaden sollten allerdings gelöst oder bearbeitet werden.

 

 

Ursprung und Begründer der Bachblüten

 

E. Bach (1886-1936), der Begründer der Bachblüten, war Arzt, Pathologe, Immunologe und Bakteriologe. Er  beschäftigte sich mit den Ursachen von Krankheiten und auf Grund seiner Forschungen entdeckte er, dass hinter jeder Krankheit oft negative Gemütszustände stehen. Er fand heraus, dass einige Pflanzen ganz besonders sind. Diese Blüten sind nach  Dr. Bach Pflanzen höherer Ordnung, die  durch ihre höhere Schwingung Zustände harmonisieren.

 

 

Reaktionen bei einer Anwendung:

 

Wendet man ein Schwingungsmittel an, so dringt die Information (Schwingung), die in einer Essenz (Heilsteine oder Blüten) enthalten ist, in den Energiekörper ein. Befindet man sich gerade in einer niedrigen und disharmonischen Schwingung, beispielsweise auf Grund von Mutlosigkeit oder  Unruhe, wird nun eine neue Ordnung hergestellt und die niedrige Schwingung wird durch die Höhere in Balance gebracht. Ist das geschehen, kann man unmittelbar eine positive Rückwirkung  am physischen Körper erleben.

Eigene und andere positive  Erfahrungen gibt es reichlich, und letztlich empfahl ich daraufhin die Blüten innerhalb meiner Praxis zur seelischen Gesundheitsvorsorge.

 

Eigene Erfahrung, ein Beispiel:

 

Eines Morgens bückte ich mich, um etwas vom Fußboden aufzuheben und dabei schoss mir ein Schmerz in den Rücken, der mich laut aufschreien ließ.  Da ich mich gerade wieder intensiver mit Bachblüten beschäftigte, entschloss ich mich, sie unverzüglich anzuwenden. Außerdem musste ich in den nächsten Minuten wieder fit sein, denn ich erwartete eine Dame, die zu einer Podologischen Behandlung kam. Ich machte mir eine Mischung mit der ermittelten und entsprechenden Bachblüte, dann tränkte ich ein Tuch mit der Flüssigkeit (Verdünnung mit Wasser), legte es auf die schmerzende Hautzone und spürte tatsächlich eine große Erleichterung und Schmerzbefreiung. Natürlich war es nicht gänzlich behoben, aber sehr viel besser und ich musste keine Patiententermine  absagen. 

Interessant finde ich auch noch, dass man einige Blüten sowohl innerlich als auch äußerlich gut anwenden kann!

 

Heilsteine sind besonders ursprünglich

 

Auch Steine erhalten auf Grund ihrer Zusammensetzung bestimmte Schwingungen, die noch ursprünglicher sind als die von Pflanzen. Ihre kraftvollen Schwingungen können positiv auf unser System einwirken, und so lag es nahe, dass man dies gut kombinieren kann.

 

Raum- und Aurahygiene

 

Als Podologin, aber auch als medial Begabte weiß ich, wie wichtig Hygiene ist. Umwelteinflüsse, Bakterien, Viren können in die Haut eindringen, oder schädliche Energien können die Aura belasten, und das kann wirklich sehr unangenehm sein.

Während sich unerlöste Probleme im Körper bemerkbar machen, können negative Seelenkonzepte im Sinne der Gesundheitsvorbeugung dort erkannt werden, wo sie sich zeigen, nämlich in den Auren der Menschen.

Das spürt jeder Mensch aus von Natur mehr oder weniger. Schon 1999 brachte mir meine damalige Reikilehrerin die Heilsteine näher, allerdings muss ich zugeben, dass sie einige Jahre lang relativ wenig Beachtung fanden.  Auf Grund von erweiternden Erfahrungen und Erkenntnissen wurde jedoch alles noch einmal neu von mir bewertet.

Und so entstanden mit Hilfe von Frau Schindler (vom Phoenix-Netzwerk) 2 Schwingungsessenzen (Basissprayflaschen), die einige Monate erprobt wurden. Im Vordergrund steht hier die Reinigung und sie sind äußerlich anzuwenden, in Räumen oder für die Aura.

Das erste Spray hat vordergründig die Aufgabe mit Hilfe von Turmalin-Amethsyt Räume und Aura zu reinigen, während das zweite spezieller auf die Aura eingeht, aber auch zur Raumreinigung geeignet ist, mit Hilfe von Obsidian.

 

Ein weiteres Beispiel:

 

Ein Familienmitglied litt an körperlichen Unwohlsein und Bauchschmerzen. Zunächst wurden mehrere Ärzte konsultiert und Untersuchungen in verschiedene Richtungen gestartet, die aber weder Ergebnisse noch Besserung brachten. Wobei es hier nicht darum geht gegen Ärzte zu sprechen, sondern es für möglich zu halten, dass manche Probleme im ätherischen Bereich liegen und noch nicht körperlich materiell sind.

Ich kam auf die Idee eine Mischung aus  Steinen und Blüten herzustellen, und derjenige nahm über 4 Wochen täglich ein paar Tropfen und trug sie zusätzlich  auf den Solarplexus auf. Und tatsächlich stellten sich kurz darauf eine Verbesserung und mehr Wohlbefinden ein. Damals nahm ich den schwarzen Turmalin, den roten Aventurin und die Blüte Star of Bethlehem.

Da es sehr viele gute Steine und Blüten gibt für die innerliche Einnahme und unzählige gute Kombinationen, ist es ratsam entweder individuell vorzugehen oder auch hier sich auf eine Basis zu beschränken. Sie besteht künftig aus 4 Faschen und 4 Grundtendenzen beginnend mit 1. "Entgiftung und Reinigung" innerlich. Hier liegt der Schwerpunkt, der Name sagt es bereits, auf  Entgiftung und Reinigung.

Essenz Nr. 2. "Reinigung und Beruhigung" hilft besonders bei Abgrenzungsschwierigkeiten, stärkt die Immunität. 3.  "Beruhigung und Klarheit" unterstützt sowohl die innere Ruhe als auch die innere Mitte, damit man wieder mehr zu sich selber finden kann und  Essenz 4. stärkt die mentale Ruhe, klärt und stützt das Selbstvertrauen.

 

Zur Herstellung meiner Schwingungsessenzen

 

Die Arbeit findet in einem besonderen Raum statt, die Steine werden sorgfältig vorbereitet, gereinigt und aufgeladen an der Sonne. Ich verwende hochwertiges Quellwasser zum Ansetzen der Essenz und achte auf Qualität bei der Herstellung. Die angesetzte Essenz wird von mir in Abständen überprüft. Man kann dabei Unterschiede in den Schwingungen wahrnehmen. Ist es sehr gut gelungen, ist das Wasser lebendig, dies zeigt sich unter anderem durch prickelndes Wasser. Die Flaschen werden aufgefüllt mit Kochsalzlösung, das wirkt ebenfalls reinigend und leicht konservierend. Leichte Ablagerungen können durch die Salzkristalle entstehen.

Da einige Monate geforscht wurde nach besonders optimalen Kombinationen, entstanden viele Flaschen, die beobachtet wurden. Und es war natürlich die oder andere dabei, die weniger gut gelungen war.  Auch wenn nicht alle die strenge Prüfung überstanden, so konnten sie dennoch die Natur erfreuen, was sich anschließend am Wachstum feststellen ließ.

Das Auraspray und die Chakraessenzen sind nur äußerlich anzuwenden, da teilweise noch zusätzliche Konservierungsmittel, Farben oder Duft hinzugefügt wurden.  Einige Flaschen können auch innerlich eingenommen werden. Hier arbeite ich mit Blüten ohne Alkohol und steriler Kochsalzlösung, auf Wunsch auch mit Blüten-Brandy wegen der längeren Haltbarkeit. Die Haltbarkeit ist je nach Flaschen und Trägermaterial unterschiedlich, auch abhängig vom Konservierungsmittel.  In Einzelfällen und bei starken Prozessen ist es aber möglich, dass es schon vor Ablauf zu Veränderungen kommen könnte, wenn die Essenzen stark arbeiten, denn dann harmonisieren sie extrem negative Schwingungen der Person oder Umgebung und werden somit schneller und stärker verbraucht.

 

Gesundheit erhalten und wirkliche Freiheiten finden, indem man die erforderlichen eigenen Schritte tut

 

Negative Muster und Emotionen zeigen sich in der Aura,  Körper und auf der Haut. Somit bleiben heimliche Konflikte nicht verborgen sondern offenbaren sich!       

Letztlich ist jeder Mensch sein eigener bester Heiler, wenn er wieder lernt die Seele und noch höheres, nämlich den Glauben an Gott,  mit einzubeziehen. Manchmal braucht man allerdings unterstützende Hilfe, sozusagen den rechten Hinweis zur passenden Zeit. Und so begibt man sich auf die Suche.  Ein wichtiger Hinweis ist: Man sollte auf sein Innerstes achten. Oft sagen Menschen nach einer negativen Erfahrung, dass sie es irgendwie gewusst hätten, aber dann nicht auf  sich gehört haben.                                                   

 
Wie sind die Wirkungen generell bei Blüten und Heilsteinen?

 

In der Regel sehr gut. Aber ausbleibende Wirkungen bei Blüten und Steinen kommen vor, wenn die Ursache und Klärung, die innere Arbeit  ausbleibt.

Inwieweit man zu einer Klärung und Änderung bereit ist, wird  die positive Wirkung der Blüten, der Steine und Schwingungsmittel enorm unterstützt!

 

 

 

 Kräuter und ihre Wirkungen

 

Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Kräuter und deren Wirkungen im Überblick.

Die meisten Kräuter wirken entzündungshemmend (reinigend) und in verschiedenen Bereichen des Körpers, jedoch haben einige Kräuter Schwerpunkte oder Besonderheiten. Solange man sie zur Vorbeugung nimmt, kann man in der Regel seine Gesundheit erhalten. Ist man jedoch ernsthaft krank, funktionieren die Nieren nicht richtig und man führt eine Anwendung mit starken Reinigungskräutern durch, kann es im Körper zu einer Krise führen. Daher ist auch bei scheinbar harmlosen Kräuteranwendungen einiges an Hintergrundwissen nötig und zu bedenken. Im Zweifelsfall besprechen Sie Anwendungen mit ihren Arzt oder Heilpraktiker! 

Die Brennessel

 

Grundnahrungsmittel und Heilkraut, entzündungshemmend, abwehrstärkend, schmerzlindernd, harntreibend (aquaretisch), krampflösend, immunsystemstimulierend

Die Brennenessel ist hilfreich nach Hildegard:

bei Entzündungen, Venenentzündungen, Venenschwäche, Krampfaderleiden, bei Gedächtnisschwäche,  zur Magen-reinigung. Wenn man zu Vergesslichkeit neigt, empfiehlt Hildegard jeden Abend die Brust und die Schläfen mit Brennnesselöl einzureiben.

Bei besonders schlimmen Beinbeschwerden helfen Brennnesselumschläge aus dem Saft der Brennnessel oder Einreibungen mit Tinktur oder Brennnesselöl.

 

Nebenwirkungen:

Es sind keine Nebenwirkungen bekannt.

Bei bekannter Histaminintoleranz sollte die Einnahme von Brennnesselprodukten zunächst mit einem Arzt oder Apotheker besprochen werden.

 

Verwendung in der Hömöpathie bei Hautbeschwerden:

Hier wird die Brennnessel bei Juckreiz, Nesselsucht, nesselartigen Hautausschlägen und allergiebedingten Hautbeschwerden verwendet, allerdings nimmt man jedoch ausschließlich die kleine Brennnessel (Urtica urens). Homöopathische Darreichungsformen sind Tinkturen oder Globulis in der Potenzen C5 bis D6.

 

Erfahrungen:
Als ich vor längerer Zeit am linken Innenknie klopfende entzündliche, schmerzende Beinbeschwerden bekam, vermutlich Venenentzündung, nahm ich intuitiv eine Brennnessel- Schwingungsessenz zur Hand und rieb die Stelle ein. Der Schmerz wich unmittelbar, die Schwellung ging fast sofort zurück. Ich konnte dabei regelrecht zusehen und auch die bläuliche Verfärbung war fast weg! Wenn ich es nicht selber erlebt hätte, würde ich es kaum glauben. Hat man allerdings die Tendenz zu einer Venenschwäche, muss man wieder damit rechnen. Heute habe ich es wieder erlebt. Und ich nahm wieder Brennnesselöl. Fast innerhalb von wenigen Augenblicken waren die blauen, geschwollenen Stellen verschwunden!!! Also keine Erst- oder einmalige Reaktion! Ich ärgere mich jetzt natürlich darüber, keine Aufnahmen ( Vorher- Nachher ) gemacht zu haben!

Gut zu wissen ist, dass man bereits mit Brennnessel auch in Bezug auf die schmerzlindernde Wirkung Studien gemacht hat. So hat sich gezeigt, dass Brennnesselkonsumenten (tägliche Verzehr von 50 Gramm eines Gemüses aus gedämpften Brennnesseln die tägliche Arzneimitteldosis (Diclofenac) von 200 mg auf 50 mg reduzieren konnte) also weniger Schmerzmittel (Diclofenac) brauchten, als diejenigen, die Brennnessel nicht einnahmen. Das hieße 50 gr Brennnessel ersetzt 150 mg Diclofenac.

Und sogar tumorhemmend soll die Brennnessel wirken, im besonderen bei Prostatakrebs und Brustkrebs.

 

 

 

 

 

Die Ringelblume

 

kann man unterschätzen. Deshalb möchte ich hier einige ihrer Wirkungen besonders erwähnen.

 

Die Ringelblume ist hilfreich nach Hildegard:

gegen Entzündungen, Vergiftungen, Magenschmerzen, trockene Haut

Nach Hildegard hat die Ringelblume starke Grünkraft  in sich und wirkt neben der Wundheilung entgiftend.

Wighard Strehlow geht in seinen Beschreibungen näher auf Vergiftungen, Lebensmittelvergiftungen und Vergiftungen durch Arzneimittel ein.

Die ätherischen Öle der Ringelblume wirken gegen Bakterien, Pilze, Trichomonaden sogar Herpesviren sollen gehemmt werden. Insgesamt sind ihre Inhaltsstoffe entzündungslindernd. Deshalb hilft sie auch bei der Wundheilung.

 Sehr bewährt hat sie sich bei trockenen Hautzuständen.

 

Nebenwirkungen:

Es können Überempfindlichkeitsreaktionen an der Haut wie Brennen, Rötung, Juckreiz entstehen. Außerdem können bei äußerlichen Behandlung Kontaktekzeme auftreten.

 

Erfahrungen:

Tatsächlich muss ich an dieser Stelle zugeben, dass ich die Ringelblume bisher unterschätzt hatte. Inzwischen habe ich aber sehr positive Wirkungen erlebt und sie gehört inzwischen zu meinen  Lieblingskräutern.

Ihre Inhaltsstoffe sind vielseitig und daher haben sie eine umfangreiche Wirkung. Soweit mir bekannt hat aber nur Hildegard die starke Entgiftungsreaktion nachgewiesen. Von weiteren wissenschaftlichen Arbeiten wüsste ich zurzeit nichts.

Als einmal eigene Probleme auftauchten, stellte ich stark reinigende Wirkungen fest.

 

 

 

 

Lavendel

 

Hildegard empfiehlt  insbesondere nach einer Chemotherapie den Körper mit Lavendelöl einzureiben.

 

Der Lavendel ist hilfreich nach Hildegard:

wirkt beruhigend, schmerzlindernd, als auch wundheilend, bei verschiedenen Hautproblemen auf Grund antiviraler, antiseptischer, antibakterieller Eigenschaften.

Aus der wissenschaftlichen Pfanzenheilkunde weiß man, dass Speik- Lavendelöl das Tumorwachstum um 22% hemmen soll. Das wusste Hildegard auch, denn es gibt Hinweise in ihren Büchern. Sie erwähnt dort den Echten Lavendel und emphahl nicht nur die Einreibung mit Lavendelöl sondern ebenso den Duft einzuatmen.

Innerlich eingenommen als Lavendelwein sollte dieser zu geistiger Klarheit fühen.

Nebenwirkungen sind nicht bekannt.

 

Erfahrungen:

Der Lavendel wirkt reinigend und beruhigend, verbessert die Kozentrationsfähigkeit und lässt sich deshalb gut mit dem Amethyst vergleichen, bei dem diese Wirkungen auch beobachtet wurden. Ich konnte durch regelmässiges Tragen angegebene Wirkungen bestätigen. Man kann den Stein als Kette oder Armband tragen oder auch den Stein ins Wasser einlegen und sich so mit Amethystwaser versorgen, das ausgleichend wirkt und so hilft den Insulinspiegel zu regulieren. Auch bei vielen Hautproblemen ist der Amethyst eine große Hilfe.

 

 

 

 

 

Quendel (Thymus pulegioides oder Thymus serpyllum),

 

oder Feldthymian, kann in der Küche wie der echte Thymian verwendet werden. In der Volksheilkunde hat er jedoch eine höhere Bedeutung als der echte Thymian. Der Thymus Serpyllum wurde als Sand-Thymian bezeichnet. Anders als der Echte Thymian, der ursprünglich im südeuropäischen Mittelmeerraum heimisch ist, stammt der Quendel aus Mitteleuropa.

Früher und (nach den Hildegard von Bingen Büchern) wird der Sand-Thymian (Thymus Serpyllum) als Quendel bzw. Quendelkraut bezeichnet. Ich fand im Internet eine Seite, wo man auf Grund von Recherchen der Meinung war, dass die Ursache darin zu sehen ist, dass beide Arten (Thymus Pulegiodes und Thymus Serpyllum) damals unter einer Art zusammengefasst wurden. 

 

Quendel ist hilfreich nach Hildegard:

Er wirkt beruhigend, antibakteriell.

Als Heilkraut und Gewürz gilt der Quendel bereits im Mittelalter als besonders. Hildegard von Bingen behandelte mit dem Feldthymian als Salbe Hautprobleme und empfahl ihn ebenso als Gehirn- und Nervennahrung. Hildegard schrieb:

„Wenn ein Mensch krankes Fleisch (Gewebe) hat, so dass sein Fleisch (Haut) wie räudig ausblüht, der nehme Quendel und esse es mit Fleisch oder Gemüse gekocht oft, und das Gewebe (Fleisch) seines Körpers wird von innen heraus geheilt und gereinigt werden“. 2-4 Messerspitzen mitkochen.

Zusätzlich schwört Hildegard auf Dinkel, denn anstelle von Weizen kommt als Hauptgetreide der Dinkel zum Einsatz. Der reine Dinkel verursacht keine Allergien und nimmt in Bezug auf seine Inhaltsstoffe und Heilkräfte eine Spitzenstellung ein. So wird angeraten unter anderem bei Hautleiden die Ernährung umzustellen.

Weiterhin soll Quendel einen hohen Anteil an Thymol haben, einem Bestandteil des ätherischen Öls der Thymiane, haben. Thymol wurde eine antibakterielle und desinfizierende Wirkung nachgewiesen, die vor allem in der zusätzlichen Behandlung von Erkältungskrankheiten, speziell bei Reiz-Husten, zum Einsatz kommt. Und Quendel ist reich an Gerbstoffen und Bitterstoffen, die vor allem für die Aktivierung von Leber und Galle wichtig sind und somit Verdauungsbeschwerden lindern können. Er unterstützt so andere Gewürze in ihren Wirkungen.

Nebenwirkungen sind nicht bekannt.

 

Erfahrungen und Rezepte:

Nach Hildegard hilft Quendel auch bei Gehirnschwäche. Wenn das Gehirn schwach und leer ist, backe man Plätzchen aus Quendel.

Hier das Rezep, dass ich ausprobiert habe. Die Kekse waren nicht nur sehr lecker, sondern auch wohltuend und ausgleichend.

 

Rezept: auf 400 g Dinkelmehl Typ 630, 100g Fett (Kokosbutter oder ähnlich) , 30 g Rohrzucker oder Honig, 70 g gemahlene Mandeln, 2 Eigelb (oder statt Ei, ersetzen durch  Chia Samen, oder auch durch Backpulver (3 Teel. entsprechen zwei Eiern), 15g Quendelpulver, Prise Salz, etwas Wasser ( ca.50-100 ml).

Alles zu einem Teig verarbeiten, eine halbe Stunde in den Kühlschrank und dann den Teig ca. 5cm ausrollen, Kekse ausstechen und aufs ein Blech mit Backpapier legen, bei 160-180 Grad 10-20 backen.

Sehr positiv bemerkte ich, dass Dinkel zudem noch den Vorteil hat den Blutzuckerspiegel zu regulieren, so dass die Kekse wohltuend regulierend auf das Essverhalten wirken! Also auch für Diabetiker sehr geeignet!

Pro Tag. 2-5 Kekse

 

Als Tee:

In etwa 2 Teelöffel voll Quendelkraut mit 250 ml Wasser zu übergießen und für 8 bis 10 Minuten ziehen zu lassen. Pro Tag sollten nicht mehr als 2 bis 3 Tassen getrunken werden.

 

 

 

 

Die Schafgarbe (Achillea millefolium)

 

gehört zur Familie der Korbblütler. Nach Hildegard ist die Schafgarbe als Universalheilmittel für die äußerliche Wundbehandlung und allerlei Hautproblemen,  Pulverisiert  innerlich angewendet, bei seelischen Wunden empfohlen.

Sie enthält Gerbstoffe, die adstringierend - zusammenziehend - wirken und somit Blutungen stillen können. 

Das ätherische Öl, das dem der Kamille verwandt ist, hat antibakterielle und wundheilende Wirkung. Wissenschaftlich erklärt man das durch die Bioflavonoide, die stressbedingte Sauerstoffradikale einfangen und beseitigen als auch als sogenanntes Vitamin P Hautschäden reparieren.

Schafgarbe enthält auch Bitterstoffe. Diese Bitterstoffe regen die Tätigkeit besonders der Galle, aber auch von Leber, Magen und Bauchspeicheldrüse an, so dass ein Schafgarbentee die Verdauung fördert und durch die krampflösende und entzündungshemmende Wirkung des ätherischen Öls  Bauchschmerzen und Blähungen lindern kann.

 

Erfahrungen:

Aus dem Kraut und Olivenöl lässt sich ein Hautöl herstellen. Die wundheilende Wirkung der Schafgarbe kann man auch zur Hautpflege nutzen.

 

 

 

 

 

Galgant (Alpinia officinarum)

 

ist viel mehr als nur ein Gewürz! Der Echte Galgant (Alpinia officinarum), auch Galgantwurzel, ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae) gehört. Er wird als Gewürz- und Heilpflanze verwendet. Angebaut wird er in Thailand und ganz Südostasien.

 

Galgant ist hilfreich nach Hildegard:

Hilfreiche Wirkungen wurden ganz besonders bei krampfartigen Beschwerden im Herz-Magen-Darm-Bereich und viruellen Infekten beobachtet. Auf Wikepedia werden sogar fungizide Wirkungen und tumorhemmende Effekte des Galgant erwähnt.

Interessant ist, das nur Hildegard, die positive Wirkung auf das Herz erwähnt. Laut Hildegard kommt es zu Herzproblemen, wenn Vorstufen von Magen-Darmproblemen nicht entsprechend korrigiert wurden, was ich sehr einleuchtend finde und sofort nachvollziehen konnte. Die regulierende, wohltuende, belebende und entzündungshemmende Wirkung kann ich auf jeden Fall bestätigen. Hildegard beschreibt Galgant als wärmendes, aufräumendes Gewürz. Laut ihren Erfahrungen ist es wichtig, dass keine ungünstigen, gärenden Säfte entstehen, die langfristig zur Krankheit und Problemen führen würden. So ist in vielen ihrer Rezepte Galgant enthalten. In einem anderen Buch "Was ist Hildegard Medizin" von H. Posch kann man nachlesen, dass betont wird, Galgant sei keine Heilmittel gegen jeder Art von Herzbeschwerden sondern ein Hilfsmittel bei anfallsartigen Herzbeschwerden, die mit Schwäche, Schwindel und Herzschmerzen einhergehen. 


 

 

 

 

Baldrian

Durch Wirkstoffe des Baldrians wie die ätherischen Öle Valenol, Valeriansäure, Valerensäure und  weitere Stoffe aus der Gruppe der Valepotriate sowie eine wenige Alkaloide hat Baldrian besonders durch die Valerensäure eine angstlösende  angstlösende,  muskelentspannende als auch spasmolytische Wirkung. Damit  wirkt Baldrian direkt auf das Zentralnervensystem ein.

 

Erfahrungen:

 

Aus den Wurzeln  und Olivenöl lässt sich ein Hautöl herstellen. Es wirkt beruhigend und lindert Schmerzen.

 

 

 

 

 

Der Salbei  (Salvia officinalis)

 

gehört mit zu den ältesten Heilpflanzen und ist ursprünglich im Mittelmeerraum heimisch und gehört zu den Lippenblütlern. Mönche brachten die Pflanze im Mittelalter nach Deutschland.

Ich las, dass er mit  über 60 Inhaltsstoffen allein in sich die heilenden Wirkungen von Rosmarin, Eukalyptus, Teebaumöl, Wermut und Thuja vereint.

 

Salbei ist hilfreich bei:

Erkältung, Entzündlichen Erkrankungen (Hals, Rachen und auch Blase, Nieren), bei Infektionen, hilft sogar  auch bei Lebensmittelvergiftungen, gegen Stress, stärkt das Nervensystem, Magenbeschwerden, Wechseljahre und Schweißausbrüche (Überproduktion, Nachtschweiß, Hitzewallungen), gut fürs Gehirn und Gedächtnis.

Auf Grund seiner reinigenden Wirkung beseitig Salbei Gift - und Schlackenstoffe, die durch eine Krankheit, schlechte Ernährung  (Lebensmittelgifte) oder Umweltgifte entstanden sind.

Hildegard beschreibt nicht nur die Teezubereitung sondern auch die Zubereitung als Aufkochung.

Salbeiblätter (Salviae folium) entfalten ihre heilende und desinfizierende Wirkung durch das Zusammenspiel der ätherischen Öle, Gerb- und Bitterstoffe. Anwendung findet das Kraut deswegen häufig bei Entzündungen.

Außerdem lindert es nachweislich beim Reizmagen-Syndrom und bei nicht chronischen Magenproblemen die Beschwerden. Diese können von Krämpfen, Blähungen, unregelmäßiger Verdauung, starken Schmerzen bis hin zu Appetitlosigkeit reichen.

Aufgrund seiner antibakteriellen Wirkung leistet er obendrein gute Dienste als Spülung bei Entzündungen der Mundhöhle und auch des Zahnfleisches. Außerdem stärkt er das Immunsystem und ist somit ein ideales Vorbeugungsmittel.

Doch er bietet noch mehr. Seine überaus breit gestreuten Wirkungen machen ihn zu einem wichtigen Heilkraut gerade in modernen Stresszeiten. Salbei stärkt nämlich das Nervensystem, mildert Stress, löst Verkrampfungen, verhilft zu Ausgeglichenheit und Entspannung, und behebt chronische Ermüdungserscheinungen.

Der Salbei war schon im Altertum und weit ins Mittelalter hinein ein Kraut für Frauen.

Frauen jeden Alters bewahrt er die Schönheit sowie die Gesundheit der Haut. Noch dazu stärkt er als Absud (einige Minuten gekocht, abgeseiht und eingerieben) den Haarboden und verlangsamt Haarausfall.

Eine Tasse Salbeitee nach dem Essen fördert die Verdauung und regt allgemein an. Vor dem Schlafengehen aber hilft Salbeitee gegen Schlaflosigkeit, Angstgefühle und kalten Schweiß.

Besonders interessant ist, dass  Salbei ein Enzym hemmt, das den Botenstoff Acetylcholin abbaut. Die Alzheimer-Erkrankung ist durch einen Schwund an Acetylcholin gekennzeichnet.

So fördert Salbei auch ein gutes Gedächtnis.

   

Nebenwirkungen:

Bei übermäßiger Salbei-Dosierung kann es zu Hitzewallungen, rasenden Herzschlag und Schwindel kommen.

Da noch keine wissenschaftlichen Untersuchungen der Wirkung von Salbei während der Schwangerschaft und Stillzeit vorliegen, sollte vorsichtshalber auf Salbei-Anwendungen verzichtet werden. 

 

Erfahrungen und Rezepte:

 

Salbei-Fußbad gegen Schweißfüße

60 g getrocknete Salbeiblätter mit 1 l kochendem Wasser übergießen und den Auszug 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen, bevor man ihn in einen Eimer mit lauwarmem Wasser abseiht. Füße 15 Minuten lang darin baden.

 

Selbstgemachter Salbei-Sirup gegen Erkältungen

1kg Zucker in 1 l Wasser aufkochen und 4 Handvoll frische Salbeiblätter dazu sowie 2 in Scheiben geschnittene Bio-Zitronen. Den Sirup 2 Tage an einem kühlen Ort ziehen lassen, abseihen und kochen nochmals kurz aufkochen, bevor man ihn heiß in Flaschen füllen und fest verschließen kann. Bei Halsschmerzen 3-mal täglich einen Salbeigrog aus 1 EL Sirup auf 1 Glas heißes Wasser.

 

Salbeiumschlag gegen Gürtelrose

2 Handvoll frische Salbeiblätter im Mixer pürieren, die Masse auf eine Mullbinde streichen und den Umschlag für 10 bis 20 Minuten auf die Gürtelrose legen, danach die Haut, nach dem Abnehmen des Umschlags, an der Luft trocknen lassen. Diesen Umschlag alle 3 Tage wiederholen.