Selbstheilungskräfte - Wie kann man diese Heilkraft aktivieren?

von Martina Struckhoff (C)

Einfluss auf die Selbstheilungsfähigkeit  hat vor allem die geistige und seelische Verfassung des Menschen. Also ist alles, was für die Seele und Geist gut und förderlich ist auch gut, um die Selbstheilungskräfte zu unterstützen. Also das tun, was Freude macht!

Eigentlich müsste man nur auf seine Seelenimpulse hören, aber gerade das ist eben in der Regel doch nicht so einfach. Und vor allen Dingen,  was macht man, wenn gerade nichts Freude macht und man in einem Zustand völliger Verzweiflung ist?

Der Mensch ist sowieso ein kleines Wunderwerk. Er verfügt über ein eigenes  Reparationsprogramm. Automatisch werden Zellen erneuert, allein in der Haut etwa eine Milliarde pro Tag. Täglich bearbeiten Enzyme Defekte und erfüllen wichtige Aufgaben. Bei einer Verletzung mobilisiert der Körper zusätzliche Kräfte. Er sorgt dafür, dass Haut und Knochen wieder zusammenwachsen – die meisten kleineren  Erkrankungen überwindet der Körper alleine.

 

 

Wann braucht man aber Hilfe?

 

Und was bedeutet der Satz: Jede Krankheit ist  grundsätzlich heilbar, nicht aber jeder Kranke?

Auf Grund meiner Erfahrungen und Recherchen in den letzten Jahren konnte ich schon feststellen, dass es keine Pauschalrezepte gibt und ganz offensichtlich nicht für jeden das gleiche gilt.

Zusätzlich noch zu anderen Faktoren, die komplex sind, spielen der Glaube, und positive Gedanken und Gefühle,  eine große Rolle. Innere emotionale Wünsche und Unterdrückungen, negative Haltungen (Gedanken, Gefühle)  machen Probleme  und verstärken Störungen, die zu Erkrankungen führen können. Daher ist eine gute Selbstwahrnehmung eine Hilfe und  so manch einer kann sich möglicherweise selber helfen, oder kommt dank höherer Hilfe wieder in eine gesunde Ordnung.

Doch wo das nicht Fall ist, braucht es gute Therapeuten, Heilpraktiker, Ärzte, die bei der Gesundung unterstützen können.

 

 

Glauben und positiv Denken, und der innere Heiler reagiert

 

Oft sagten mir die Menschen "man müsse auch daran glauben" (an eine bestimmte Therapie, an Gesundung oder ähnlich). Daraufhin sagte ich damals: "Ja, aber trotzdem haben die Dinge ihre Wirkungen", was an sich grundsätzlich auch stimmt. Aber dass der Glaube an sich  eine so große Wirkung hat, war mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht so klar wie heute.

Als ich einmal selbst Probleme hatte, konnte ich beobachten, wie man mit guten Ratschlägen umgehen kann: annehmend - umsetzend oder eher ablehnend. Auf Grund meiner Schulungen der Selbstwahrnehmung war mir dies möglich. So werden einfache, kleine Ratschläge (bei denen man absolut keine Nachteile hat), die aber dennoch eine größere Wirkung haben, gar nicht erst ernst genommen. Das hat man sogar vielleicht schon öfter gehört, "bringt sowieso nichts"! Hier müsste man sich eigentlich fragen, warum man nichts verändern oder ausprobieren will?  Was will man nicht hören?

Denn  gerade DAS  könnte der erste Schritt zu sich selbst zurück sein. Man begreift, warum man krank wurde und beginnt sein Verhalten zu hinterfragen  und  sich damit womöglich wieder einen Wert zu geben. Der Glaube, dass Heilung möglich ist, dass man selber einen Anteil hat und mit entscheidet, kann tatsächlich Berge versetzen. So jedenfalls habe ich es erlebt! Positive Gedanken zur Heilung zeigten bei mir unmittelbar Erfolg, bei negativem Denken setzte beinahe gleichzeitig eine Verschlechterung ein und ich fühlte mich blockiert. Das war damals für mich ziemlich beeindruckend!

An dieser Stelle muss noch ergänzt werden, dass auch ein gesundes Gottvertrauen dazu gehört. Auf Gott vertrauen ist meistens nur möglich, wenn man auch sich vertraut. Und sich zu vertrauen klappt oft nur, wenn man an Gott glaubt!

Mir ist jedenfalls eine OP erspart geblieben. Für andere ist es zunächst einmal ein Lösungsvorschlag.

Eines sollte man auf jeden Fall wissen: dass Probleme wiederkommen können, wofür in der Regel bestimmte Lebensumstände (und dahinter stehende Energien) verantwortlich sind. 

 

 

Worauf sollte man selber achten:

 

Das was wir unserem Körper täglich zuführen wird leider immer noch viel zu oft unterschätzt.

  • Gesunde Ernährung - werthaltige Nahrung
  • Ausbalanciertes Leben - negative Stresse vermeiden
  • ausreichend Bewegung - tun, was Freude macht

 

Das aktive Mitwirken eines Patienten ist oft entscheidend; ein guter Therapeut weiß das und unterstützt dabei.

 

Martina Struckhoff

(C) 2017